Zum Pokal des Oberbügermeisters...
Michael Schwenke, 01.05.2012
...waren alle Ortschaftsteile und Vereine eingeladen, den zahlreichen Zuschauern, Fans und Gästen ein begeisterndes Fussbalkleinfeldturnier zu liefern. Leider traten nur vier wackere Teams an. So wurde von einem aufopferungsvollen Lutz Kalmus ein Spielplan Jeder gegen Jeden im Hin- und Rückspielmodus gestemmt. Richterliche Unterstützung bekam er von Manfred und Peter, welche ihre Sache souverän und hingebungsvoll lösten.
Das Wetter lud Kapellenberg 04, die Söhne Landsbergs, die Queiser Handballer und die Landsberger Oldies zum sonnigen Spiel ein. Da die Spielzeit jeweils 10 Minuten betrug und sich auf dem Feld 12 Feldspieler tummelten, war dem geneigten Zuschauer mit kennerischem Verständnis schnell klar, dass hier nicht viele Tore fallen werden würden. So endeten auch die meisten Spiele mit einem 0:0.
Ausnahmen gab es: Aus Landsberger Oldiesicht folgte nach einem anfänglichen 0:0 gegen Kapellenberg 04, ein 3:0 Erfolg gegen die Söhne Landsbergs. Im nächsten Spiel ein erstes Showdown. Mit den gleichpunktstarken Queiser Handballern gebar sich eine unglückliche 0:1 Niederlage. In der "Rückspielserie" ergab es sich, dass die Queiser Handballer jeweils 0:0 spielten und die Alten Herren jeweils 1:0 gewannen. Nach Adam Ries hieß dies, dass die Pokalverteidiger 10 Punkte und die tapferen Queiser 9 Punkte auf ihrer Habenseite hatten. Umsichtigerweise blies Lutz Kalmus auf seiner Mundharmonika zum Highnoon und bat alle Teams zum entscheidenden Match in aufsteigender Reihenfolge.
Kapellenberg 04 vs. Söhne Landsbergs: Beide Mannschaften noch ohne Torerfolg, auf 04-Seite ein wöchentlich eingespieltes Team, die Söhne namenswollend jugendlich forsch. Forsch und wohl auch etwas (gedanklich) frischer erzielten sie zwei Tore zum erfolgreichen dritten Platz. Im spannenden Finale besiegten die Landsberger Oldies die Queiser Handballer mit einem frühen 1:0. Ausschlaggebend war hier nicht nur die bessere Spielkultur, sondern wie auch während des gesamten Turnierverlaufes zu sehend: bessere Raumaufteilung und das optimale Spielverständnis.
Fazit: Im Schatten der altehrwürdigen Doppelkapelle, Rest der ehemals ruhmreichen Burg des Markgrafen Dietrich II., wäre es demütig, wenn mehrere Mannschaften sich überwinden würden und diesem Turnier ihre Teilnahme widmen würden. Da der Bürgermeister diesen Pokal stiftet, sollte es doch die Ehre eines Jeden reizen, diesen Pott im Mannes- und Mannschaftskampf erstreiten zu wollen.
