SSV 90 Landsberg - Abteilung Fußball

1.Herren : Spielbericht (2011/2012)

Landesliga Süd
22. Spieltag - 14.04.2012 15:00 Uhr
Naumburger SV 05   SSV 90 Landsberg
Naumburger SV 05 3 : 1 SSV 90 Landsberg
(1 : 1)

Spielstatistik

Tore

Gerry Dietrich

Assists

Clemens Darmochwal

Gelbe Karten

Kevin Halfpap, Gerry Dietrich, Patrick Busch

Gelb-Rote Karten

Sascha Behrens (78')

Zuschauer

113

Torfolge

0:1 (28')Gerry Dietrich per Elfmeter (Clemens Darmochwal)
1:1 (32')Naumburger SV 05
1:2 (75')Naumburger SV 05
1:3 (81')Naumburger SV 05

Vermeidbare Auswärtsniederlage

Nach dem erfolgreichen Nachholspiel auf heimischen Platz gegen Nietleben ging es am letzten Wochenende zum 21. Spieltag in die Domstadt Naumburg.

Der SSV begann dabei zunächst gut, musste sich aber in der Folge gegen den steigenden Druck der Gastgeber erwehren. Diese hatten in der 14. und 20. Minute jeweils in Person von Martin Pastuschek zwei sehr gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Beide male zielte dieser aber freistehend über das Tor. In der 27.Minute konnte SSV-Stürmer Gerry Dietrich endlich einmal für Entlastung sorgen und wurde bei seinem Drang zum Tor nur per Foul gebremst. Da dieses Vergehen im gegnerischen Sechszehner statt fand, gab es folgerichtig Elfmeter. G. Dietrich schnappte sich selbstbewusst den Ball, ließ dem Naumburger Schlussmann Torsten Bauer keine Chance und erzielte mit seinem siebten Saisontreffer das 0:1 (28'). Naumburg zeigte sich von diesem überraschenden Rückstand unbeirrt und kamen nur vier Minuten später zum verdienten Ausgleich. Eine für die SSV-Abwehr zu schnelle Ballstafette landete etwas glücklich bei Robert Jesswein, der sich nicht zweimal bitten ließ und aus Nahdistanz zum 1:1 einschob (32'). Nur drei Minuten später rettete Sven Klugmann nach einem gegnerischen Eckball einen platzierten Kopfball von Rico Dornau kurz vor der Linie (35'). Kurz vor der Pause war erneut die Dominanz der Naumburger bei hohen Bällen zu erkennen. R. Jessweins Kopfball strich jedoch denkbar knapp am Landsberger Gehäuse vorbei. So ging es mit einem für Landsberg schmeichelhaften Remis in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff brauchten beide Mannschaften wieder einige Minuten um Zählbares hervorzubringen. Die erste Gelegenheit hatten die Gastgeber zu verbuchen. R. Jesswein traf dabei eine Eingabe von Matthias Krause nicht richtig und so wurde dieser Versuch eine leichte Beute für SSV-Schlussmann Christian Dick (58'). Nun sollte die beste Phase der Landsberger Elf beginnen. Zunächst war es der bis dahin eher glücklos agierende Florian Tessmann, der mit einem Flachschuss den Naumburger Torwart vor leichte Probleme stelle (62'). Sechs Minuten später hatte der Landsberger Mittelfeldakteur Matthias Hampel einen Geistesblitz. Nach einer Standardsituation lupfte er den Ball in den von der auf Abseits spielenden Naumburger Abwehrreihe freien Raum, erlief sich den Ball selbst und scheiterte nur denkbar knapp mit seinem Heber, der auf dem gegnerischen Tornetz landete (68'). In der 70. Minute war es erneut F. Tessmann, der sich energisch durchsetzte und den Naumburger Keeper mit einem Aufsetzer prüfte. Nur drei Minuten später senkte sich eine eigentlich als Flankenball gedachte Hereingabe von G. Dietrich an die Latte (73'). Nach diesen vielen vergebenen Chancen war, durch eine kleine Unaufmerksamkeit zweier SSV-Spieler, Naumburg hellwach. M. Krause nutzte seinen plötzlich entstandenen Freiraum eiskalt zum 2:1 (76'). Nur 60 Sekunden später wurde der kurz zuvor verwarnte SSV-Abwehrchef S. Behrens vorzeitig zum Duschen geschickt. Dabei lief R. Jesswein dem Landsberger Verteidiger bei einem Konter in die Hacken und kam zu Fall woraufhin die Fahne des Assistenten unverständlicherweise nach oben ging. Der Schiedrichter folgte dem Urteil seines Kollegen und zeigte die Gelb-Rote Karte. Dies nahm den Ausgleichsbemühungen der Landsberger den Wind aus den Segeln. Zu allem Überfluss kassierten diese, nach einem unnötigem Foulspiel einen durchaus haltbaren Freistoßtreffer von Ronny Hagge (82'). Dieser fiel jedoch nicht weiter ins Gewicht, da es beim 3:1 für die Gastgeber blieb.

Fazit: Es gilt nun die positiven Aspekte aus der schweren Auswärtspartie mitzunehmen, an den durchaus vorhandenen Defiziten zu arbeiten und aus den folgenden zwei Heimspielen das Maximum herauszuholen.

Autor: Henning Thürer